Für linke Werte in der Stadt Luzern! Für neue Formen demokratischer Mitbestimmung in der Kultur- und Finanzpolitik. Für Solidarität statt Ausgrenzung und für eine gerechtere Umverteilung. Damit wir eine lebendige Bewegung bleiben, welche die Stadt für alle gestaltet.

Solidarität

Ein weitsichtiges Luzern

Luzern droht schweizweit aufgrund seiner Steuerpolitik und den fremdenfeindlichen Äusserungen der Kantonsregierung zur Lachnummer zu werden. Doch diese Politik passt nicht zur Luzerner Stadtbevölkerung und entspricht nicht dem Lebensgefühl der Stadt. Ich will eine Stadt, die Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft ausstrahlt. Ich wünsche mir eine Stadt, die Offenheit und politische Weitsicht beweist. Dazu gehört eine faire Umverteilung durch eine nachhaltige Steuerpolitik. Gemeinnütziger Wohnungsbau muss gefördert werden, damit durch neue Wohnformen auch progressive Ideen entstehen können. Der Tourismus muss nachhaltiger gestaltet werden – denn wir haben mehr zu bieten als Bijouteriegeschäfte. Es braucht zudem ein Verkehrskonzept, welches die wirtschaftlichen Interessen einbindet, ohne jedoch die Lebensqualität der Stadtbevölkerung zu beeinträchtigen. Dies bedeutet primär, dass keine neuen Parkzonen im Stadtzentrum eröffnet werden.

Partizipation

Mehr Partizipation in der Stadtgestaltung

Grundwerte wie Solidarität, Gleichheit und demokratische Mitbestimmung werden von konservativen Kräften hinterfragt. Die Folgen sind Abbauprogramme auf Kosten der Bevölkerung, soziale Spannungen und Misstrauen gegenüber der Politik. Damit wir uns effektiver gegen diese Kräfte wehren können, braucht es neue Wege demokratischer Mitbestimmung. Entscheidungen, wie öffentliche Gelder in den verschiedenen Stadtkreisen Luzerns eingesetzt werden sollen, müssen deshalb in kleineren, demokratisch gewählten Gremien auf Quartierebene gefällt werden. Nur so kann die Politik den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung besser gerecht werden. Nur gemeinsam können wir destruktive Abbauprogramme in der Bildung und in der Quartierarbeit verhindern. Deshalb: Mehr Mitbestimmung in der Finanzpolitik – für eine bessere Quartierarbeit!

Freiräume

Kulturelle Freiräume fördern

Der Platz für Künstlerinnen und Künstler, Ateliers und Wohnräume in der Stadt Luzern wird immer knapper und teurer. Leerstehende Gebäude zu rein spekulativen Zwecken haben einen direkten Einfluss auf die steigenden Wohnungsmieten und dürfen deshalb nicht weiter geduldet werden. Es sind dringend Massnahmen nötig, um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Deshalb soll die Stadt Luzern auf gesetzlicher Ebene dafür einstehen, dass Zwischennutzungen aktiv gefördert werden müssen. Damit Zwischennutzungen möglich sind, muss der Dialog zwischen Hauseigentümerinnen, Hauseigentümern und Kulturschaffenden ausgebaut werden. Damit kulturelle Freiräume geschaffen und vielfältig gestaltet werden können.

Gianluca Pardini SP Mobile